Zeitungsverlag Aachen

Kunde: Zeitungsverlag Aachen
Branche: Medien (Print)
Aufgabe: Plakatkampagne zur Motivation zur Interaktion der Bügerinnen und Bürger

Der Zeitungsverlag Aachen gibt im Dreiländereck eine Vielzahl von Zeitungen heraus. Die beiden Flagschiffe sind die „Aachener Zeitung“ sowie die „Aachener Nachrichten“. Von diesen Zeitungen gibt es wiederum Regionalausgaben, z. B. in Düren, Jülich, Heinsberg, der Eifel etc.

Aufgabe:

Gesucht wurde eine Idee für eine Plakatkampagne, mit der die Menschen im Verbreitungsgebiet näher an die Zeitungen herangeführt werden. Schwerpunkt sollte dabei sein, die Menschen dazu zu bewegen, sich einzumischen und einzubringen.

Herausforderung:

Die Schwierigkeit bestand neben der Idee an sich darin, eine Plakatkampagne zu entwickeln, das eine Einheitlichkeit im Auftritt gewährleistet, aber gleichzeitig adaptierbar ist auf und für die einzelnen Regionalausgaben.

Lösung:

Eine Plakatkampagne allein konnte die Lösung nicht sein. Daher haben wir ein mehrmediales Konzept entwickelt, mit dem man zudem den Erfolg der Kampagne auch sofort evaluieren kann.

Deshalb wurde begleitend dazu ein Internetportal entwickelt, das zum einen ebenfalls die Möglichkeit zur Regionalisierung bot, gleichzeitig aber flexibel von den jeweiligen Redaktionen genutzt werden kann, um weitere Themen zu kommunizieren.

Umsetzung (Hinleitung):

Menschen interessieren sich für sich. Alles, was sie persönlich betrifft, ist für sie von Relevanz. Ihre Heimat, ihr Wohnort ist relevant. Hier leben sie. Hier passieren Dinge, mit denen sie Tag für Tag und unmittelbar betroffen sind.

Die Leute sollten aufgefordert werden, sich einzubringen. Völlig falsch wäre es dabei gewesen, dies über eine klassische, direkte, unmittelbare Aufforderung wie „Machen Sie mit!“ zu machen. Abgedroschen und im Grunde respektlos, da die Menschen, zumindest (potenzielle) Zeitungsleser schon sehr gut selbst wissen, was sie machen sollen und wollen.

Sie sind frei in ihrer Entscheidung. Deshalb bietet ihnen die Kampagne auch die Möglichkeit, sich zu entscheiden, was sie von dem halten, was vor ihrer Haustüre geschieht, indem wir sie schlicht fragen, ob das in ihrem Sinne ist.

Umsetzung (Plakate):

Diese Auswahl zeigt die konzeptionelle Klammer:

OB Philipp

Jedes Plakat, ob nun 18/1 oder Citylight, hat denselben Aufbau:

- großes Foto, das das Thema bildlich kommuniziert.
- ein Headline mit direktem Bezug zur Stadt/Region oder den Menschen immer beginnend mit „Gut für …?“
- Fließtext mit Kurzbeschreibung und Hinleitung zum Abbinder: „Sagen Sie uns Ihre Meinung. Wir sagen sie allen:“
- Dazu in rot hervorgehobene Nennung einer Internetadresse, die ebenfalls regional bzw. zielgruppengerecht adaptiert wird.
- Abbinder war zuletzt immer ein Packshot der beiden Tageszeitungen, die diese Kampagne als Gemeinschaftsaktion betreiben, unter dem mit der einleitenden Frage „Gut für …“ korrespondierenden Satz „GUT ZU WISSEN“, der in Versalien gehalten ist, um die Doppeldeutigkeit zu erhalten. Schließlich ist es nicht nur „gut zu wissen“, dass diese Kampagne von den aufgeführten Zeitungen stammt, sondern auch die Zeitungen selbst sind „gut zu Wissen“.
- Begleitend dazu Sprechblasen in den Farben der beiden Zeitungs-Flagschiffe (sowie grau für die Nicht-Leser), die zusätzlich das Thema “Kommunikation” verdeutlichen und zur selben anregen.

Umsetzung (Internet):

Obwohl das Portal selbst zentral gesteuert wird, ist es so konzipiert, dass es regional adaptiert und jede Regionalseite mit eigenem Header mit einer eigenen URL direkt erreicht werden kann.

Auf jeder Regionalseite finden sich die Themen wieder, die für die jeweilige Region interessant sind. Dabei ist es der Redaktion selbst möglich, die Themen zu bestimmen und online zu stellen. Ein Thema kann dabei nur auf einer, aber auch auf mehreren Regionalseiten vorkommen.

Auch hier ist der Aufbau immer gleich:

- eigener Header mit identischer Subline (aachener-meinung.de ­– Das Portal für Ihre Sicht der Dinge; duerener-meinung.de ­– Das Portal für Ihre Sicht der Dinge; heinsberger-meinung.de ­– Das Portal für Ihre Sicht der Dinge etc.)
- Einleitungstext mit “Weiter”-Link zur Textein- also: Meinungsabgabe. (Danach findet eine zeitnahe redaktionelle Prüfung statt zur Vermeidung von technischem und verbalem Spam)
- eigene, regional relevante Themenblöcke

Die Anzahl der bisher veröffentlichen Beiträge zu dem jeweiligen Thema wird ebenfalls bereits im Introtext angezeigt, damit man auch sofort erkennen kann, welches Thema wie lebhaft behandelt wird.

Umsetzung (Online-Banner):

Zur Integration auf den eigentlichen Seiten der beiden Zeitungen sowie für die Werbung auf anderen Internetseiten wurden auf Basis der Plakatmotive kleine, animierte Banner entwickelt.


Umsetzung (Funk/TV):

Ähnlich der Banner wurden aus den Plakaten auch Splitscreen-TV-Spots für das Regionalfernsehen CenterTV entwickelt sowie Funkspots mit Reminder für regionale Radiosender mit individuellem Abbinder.

Funkspot zum Thema “Alemannia Aachen” der Aachener Zeitung

Funkspot zum Thema “Baustelle” der Aachener Nachrichten

 

Das letzte Wort hat der Kunde:

 „Der Mann ist gewöhnungsbedürftig. Aber eine Waffe. Wenn man was sucht, was kracht, ist er der, den man haben sollte.“
(P. Selzer, Geschäftsführer)

  • Veröffentlicht durch CEO um 04:47